»Puppen belehren nicht sondern bringen Menschen zusammen«, sagt die jüdische Puppenspielerin Shlomit Tripp und überrascht mit einer ungewöhnlichen Show für Erwachsene. Schrullige Puppen und hemmungslose Wortgefechte geben einen ungewöhnlichen Einblick in das jüdische Leben von der Nachkriegszeit bis heute. Nicht über Menschen, sondern über bizarre Momente und provokative Themen darf und soll gelacht werden, denn mit Humor lässt es sich besser leben.
Tickets zur Lesung sind online über das Literaturhaus Kassel erhältlich.
Worüber unterhalten sich Holocaust-Überlebende am Tor zum Himmel? Was machten Adenauer und Ben Gurion in New York? Wie stürzt man einen antisemitischen Taxifahrer in eine Identitätskrise? Begegnen sich zwei TikTok-er in Auschwitz. Sagte der eine … Ach, komm doch einfach zur Show!
Shlomit Tripp
Shlomit Tripp ist Autorin, Illustratorin, Leiterin des Jüdischen Puppentheaters Bubales und konzipiert kreative Community Programme für das Jüdische Museum Berlin. Sie stammt aus einer jüdisch-sephardischen Istanbuler Familie, wurde in Berlin geboren, wuchs in Prag und Moskau auf und hat an der Universität der Künste in Berlin Kunstpädagogik studiert.