Termin

29.5.2026, 19 Uhr
Caricatura Galerie
Tickets normal: 12 Euro
Tickets ermäßigt: 10 Euro

Am Anfang war Schmonzes

Jüdische Satiren mit Alexander Estis

Wollen Sie wissen, wovon die ganze Mischpoche sofort meschugge wird? Was übrig bleibt, wenn man dem jüdischen Witz den Witz entfernt? Oder inwiefern eine jüdische Mutter genau wie alle übrigen Mütter ist – nur anders? In seinen sprachakrobatischen Satiren redet Alexander Estis Tacheles, selbst wenn er Schmonzes erzählt.

Tickets zur Lesung sind online über das Literaturhaus Kassel  erhältlich.

Was ist schlimmer: »oj wej« oder »oj oj«? Wieso ist Jiddisch sprechen wie Liebe machen? Wie kann es sein, dass es mehr jüdische Freunde gibt als Juden und dass viele Menschen in Deutschland fast keine Antisemiten sind?

Der preisgekrönte Satiriker und Erzähler Alexander Estis ist um keine Antwort verlegen. Er weiß, was sich mit Moische zutrug, als er ein goj wurde, ob der Moschiach Tante Klara mit ihrer Arthritis helfen wird, warum Mischa ein großer Dichter ist, obwohl er nichts schreibt – und vor allem wie man unwichtige Fragen von noch unwichtigeren unterscheidet.

Wer all das ebenfalls wissen möchte – und womöglich sogar noch viel weniger –, wird in dieser Lesung Antworten finden, die vielleicht sogar beinahe stimmen.

Das Buch zur Lesung:

Am Anfang war Schmonzes

Jüdische Satiren

Alexander Estis

Alexander Estis wurde 1986 in einer jüdischen Künstlerfamilie in Moskau geboren. 1996 siedelte er nach Hamburg über. Nach Abschluss des Studiums lehrte er deutsche Sprache und Literatur an verschiedenen Universitäten, darunter in Freiburg im Breisgau und Zürich. Seit 2016 lebt er als freier Autor in der Schweiz.

»Am Anfang war Schmonzes« ist Estis’ neuntes Buch. Darüber hinaus schreibt er Kolumnen, Essays und Reportagen für Süddeutsche, FAZ, DIE ZEIT, NZZ und andere Zeitungen. Seine Radiobeiträge sind regelmäßig auf Deutschlandfunk Kultur zu hören.

Estis lehrt professionelles Schreiben unter anderem an der Universität zu Köln. Für seine Texte wurde er mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem »Kurt-Tucholsky-Preis«.

Die LITERATURA

Die LITERATURA ist eine Kooperation von Literaturhaus Kassel, Caricatura Galerie und Stiftung Brückner-Kühner. Die Veranstaltungsreihe findet dieses Jahr in weiterer Zusammenarbeit mit dem Sara Nussbaum Zentrum statt und begleitet die Ausstellung »Haben Juden nichts zu lachen? – Cartoons zu jüdischem Leben in fordernden Zeiten« mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm. Mehr Infos gibt’s hier.

Tickets zu den einzelnen Veranstaltungen sind online über das Literaturhaus Kassel  erhältlich.

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