Am 22. März 2026 wurde im Deutschen Theater in Göttingen der begehrte Satirepreis »Göttinger Elch« verliehen – und in diesem Jahr an ein Duo: Rattelschneck, die Zeichner Marcus Weimer und Olav Westphalen.
Der »Göttinger Elch«, der seit 1997 jährlich vergeben wird und als einziger deutscher Satirepreis gilt, ehrt kreative Köpfe, mit Witz, scharfsinniger Gesellschaftskritik und künstlerischer Brillanz.
Rattelschneck zählen vielen Jahren zu den herausragenden Stimmen der deutschen Zeichenszene. Ihre pointierten Bildgeschichten, die in Publikationen wie Titanic, der Süddeutschen Zeitung oder Die Zeit erscheinen, begeistern durch kluge Beobachtung und subtile Ironie.
Die Preisverleihung wurde traditionell von Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt eröffnet, von »Alt-Elchin« Christiane Rösinger gab’s ein gesungenes Grußwort mit wertvollen Tipps zum Elch-Dasein, die würdige wie launige Laudatio hielt die Schriftstellerin Ulrike Sterblich. Musikalisch gerahmt wurde die Veranstaltung von der Sängerin und Songwriterin Nala Tessloff. Die Schauspieler Ronny Thalmeyer und Gerd Zinck präsentierten zudem eine Cartoon- und Comiclesung.
Passend zur Auszeichnung ist im Alten Rathaus Göttingen bis zum 17. Mai 2026 die Ausstellung »Wurmkur für alle! 40 Jahre Comics und Cartoons« zu sehen – eine umfangreiche Würdigung von Rattelschnecks Schaffens.
Foto: Peter Heller